Erfolgsgeschichte Silvia Litzinger

 

Silvia ist seit dem Jahr 2000 bei SCHAEFER KALK tätig – und heute in einer besonderen Doppelrolle: Sie arbeitet als Anwendungstechnikerin im Labor und ist gleichzeitig Ausbilderin für den chemischen Nachwuchs.

Ihr Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Anwendungstechnik von PCC-Produkten. Im Labor testet sie z. B. Rezepturen für Dispersionsfarben im Versuchsmaßstab und untersucht diese auf Farbe, Scheuerfestigkeit und Viskosität – immer nah an der Praxis. Parallel dazu bildet sie unsere Chemielaboranten aus. 

„Ich halte mich selbst für verlässlich, ehrlich, gut organisiert – und ziemlich lustig“, sagt sie lachend. 

Ihr Arbeitsalltag ist bewusst vielfältig: herstellen, prüfen, auswerten, entwickeln oder Azubis anleiten. Routine gibt es dabei kaum.

Vom Chemielabor in Frankfurt nach Hahnstätten

Ihre Ausbildung hat Silvia seinerzeit in Frankfurt absolviert. Der Wechsel zu SCHAEFER KALK brachte eine neue Richtung: eine unbefristete Stelle, neue Verantwortung und die Möglichkeit, stärker in die Anwendung und Entwicklung einzusteigen.

„Ich wollte weg von der reinen Analytik und hin zu etwas, das mit dem echten Leben zu tun hat.“

Dabei war der Start in Hahnstätten nicht gleich völlig eben. Als noch sehr junge Frau hatte sie erstmal keinen leichten Stand. Es galt, ältere Kollegen zu überzeugen und sich auch ein Stück weit durchzusetzen. 

„Als ich nach ein paar Wochen in meiner Einarbeitungsphase in die Qualitätskontrolle kam, lernte ich viele nette Kollegen kennen, von denen ich heute den ein oder anderen als Freund bezeichne – das ist ein echter Mehrwert!“

Fachliche Entwicklung und Verantwortung

Nebenberuflich startete Silvia kurz nachdem sie bei SCHAEFER KALK angefangen hatte, die Technikerschule in Frankfurt. Vier Jahre später schloss sie als staatlich geprüfte Chemietechnikerin, Fachrichtung Labortechnik ab. Mit dem Techniker erwarb Silvia auch die Lizenz zur Ausbildung und bildet nun schon seit rund 16 Jahren unsere Chemielaboranten in unserem Zentrallabor aus. Das tut sie mit viel Einsatz und manchmal auch mit privater Nachhilfe. Ihre Azubis, die liegen ihr am Herzen – jeder Einzelne. 

„Das ist das Schönste: zu sehen, wie sich Menschen entwickeln, die man am Anfang ihres Berufslebens begleitet hat.“

 

Kein Tag wie der andere

Silvias Arbeitsalltag ist geprägt von Abwechslung. Neben Laborarbeit und der Ausbildung betreut sie Praktikanten, kümmert sich um die Arbeitssicherheit im Labor und ist Umweltkoordinatorin. 

„Einen typischen Tag gibt es bei mir nicht – es ändert sich ständig etwas.““

 

Stolz auf Entwicklung und Zusammenarbeit

Eine der prägendsten Phasen ihrer Laufbahn war die frühe Entwicklungszeit im Labor, in der viel experimentiert und ausprobiert wurde – oft ohne starre Vorgaben; da wurden Produkte mal in der Mikrowelle getrocknet oder Fällungen im Sodastream durchgeführt.

„Einfach mal machen und sehen, was passiert – das war eine spannende Zeit“

Und natürlich sind es die Azubis, die sie stolz machen: 

„Das macht schon was mit einem, wenn ein Azubi, den man dreieinhalb Jahre betreut hat, beim Abschied Tränchen in den Augen hat“. 

 

Ein sicherer Arbeitsplatz mit Vertrauen

SCHAEFER KALK beschreibt sie als Arbeitgeber, der Stabilität und Entwicklungsmöglichkeiten verbindet. Besonders schätzt sie, dass ihr auch als Mutter alle Türen offengehalten wurden und sie flexibel zurückkommen konnte – so wie es ihr möglich war. 

Ihr Arbeitsumfeld? Familiär, geprägt durch Kollegialität und echtem Zusammenhalt. Mancher Kollege ist über die Jahre zum Freund geworden.

 

"Nur unter Druck entstehen Diamanten"

Nach vorne blickend möchte Silvia weiterhin gestalten und entwickeln. Den Bogen in den technischen Vertrieb spannen – das wäre klasse. 

„Ich komme gerne hierher und möchte noch viele spannende Projekte begleiten.“

Auch künftig möchte sie sowohl in der Produktentwicklung als auch in der Ausbildung aktiv bleiben und neue Impulse setzen.

Ihr persönliches Motto bringt ihre Haltung auf den Punkt:

„Nur unter Druck entstehen Diamanten.“