Erfolgsgeschichte Sario Petronio

 

Wenn man Sario Petronio fragt, wie er sich selbst beschreiben würde, kommt die Antwort ohne Zögern: „Zuverlässig, pünktlich, geradeaus.“ Eigenschaften, die ihn heute als stellvertretenden Leiter Ausbildung Instandhaltung und Ausbildungsbeauftragten auszeichnen – und die er sich in seiner Zeit bei SCHAEFER KALK erarbeitet hat.

Der Sohn einer Freundin hatte sich bei SCHAEFER KALK beworben, und so kam auch Sario auf die Idee, sich die Möglichkeiten hier einmal genauer anzuschauen. Ganz unbekannt war ihm das Werk nicht. „Ich kannte SCHAEFER KALK schon seit meiner Kindheit. Wir sind oft daran vorbeigefahren und sogar mit der Schule waren wir einmal zu einer Werksbesichtigung hier.“

An seinen ersten Kontakt mit dem Unternehmen erinnert er sich noch genau: Ein Einstellungstest in der Kantine und einige Zeit später das Bewerbungsgespräch; ganz schön aufregend – so war das damals. Die Freude war groß, als schließlich der Ausbildungsvertrag ins Haus flatterte und so nahm Sario am 1. August 2019 seine Ausbildung zum Industriemechaniker in Angriff.

Ein erster Tag, der in Erinnerung bleibt

„Schon der erste Tag war klasse“, erinnert sich Sario. Gemeinsam mit den anderen Auszubildenden und den Eltern wurde er herzlich im Unternehmen begrüßt und erhielt bei einer Werksbesichtigung erste Einblicke in die Welt von SCHAEFER KALK – ein fester Bestandteil des Ausbildungsstarts, der bis heute genauso gepflegt wird.

Am zweiten Tag stand dann das eigentliche Kennenlernprogramm auf dem Plan. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Labor ging es zum Draisine fahren, Rudern auf der Lahn und anschließend zum Grillen. „Das war ein schöner Start - und so ist es für unsere Azubis noch heute“, sagt Sario mit einem Lächeln.

Während seiner Ausbildung zum Industriemechaniker merkte Sario schnell, dass er hier genau richtig war. Schon als Schüler schraubte er gerne an technischen Dingen herum. Bei SCHAEFER KALK traf er plötzlich auf Gleichgesinnte, die dieselbe Leidenschaft teilten. „In der Schule war ich mit diesem Interesse eher allein. Hier hatten alle Spaß am Rumschrauben. Das fand ich richtig cool.“

Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen

Nach seiner Ausbildung, die Sario dank seiner sehr guten Leistungen nach nur knapp drei Jahren erfolgreich abschloss, führte ihn sein Weg zunächst als Schichtschlosser in den Zentralen Leitstand Kalk, anschließend in die Instandhaltungswerkstatt und schließlich in die Ausbildung. Eine Entwicklung, die nicht zufällig entstand.

„Thomas und Matthias, meine damaligen Ausbilder, haben in mir Potenzial gesehen und  haben mich gefordert und gefördert – Matthias tut das bis heute. Den beiden verdanke ich wirklich viel und das vergesse ich denen nie.“

Diese Unterstützung hat ihn geprägt. Heute besitzt Sario den Ausbilderschein, ist Betriebssanitäter und besucht derzeit die Meisterschule mit dem Ziel, Industriemeister zu werden.

 

“Heute lebe ich meinen Traum”

Sein größter beruflicher Erfolg? Darüber muss er nicht lange nachdenken. „Ausbilder sein zu dürfen. Davon habe ich schon während meiner Ausbildung geträumt. Heute kann ich sagen: Ich lebe meinen Traum.“

In seiner heutigen Rolle trägt er Verantwortung für die Fachkräfte von morgen. Sein Arbeitstag beginnt meist schon gegen viertel vor sechs. Bevor alle anderen eintrudeln, trinkt er in Ruhe einen Kaffee und checkt seine Mails. Gegen sechs startet er dann mit seinen Azubis in den Tag. Es wird besprochen, was zu erledigen ist und wer welche Aufgabe übernimmt. Mal steht die praktische Grundausbildung auf dem Programm, mal die Arbeit im Werk oder die Vorbereitung auf Prüfungen.

Besonders wichtig ist ihm dabei die persönliche Entwicklung seiner Azubis. „Natürlich geht es um Fachwissen und handwerkliche Fähigkeiten. Aber manchmal ist man auch ein bisschen Mutti oder besser Vati. Dann geht es darum, zuzuhören, aber auch Ordnung anzumahnen, an zu erledigende Aufgaben zu erinnern oder darauf hinzuweisen, dass die passende Schutzbrille nicht vergessen wird.“

 

Stolz auf die nächste Generation

„Mein erster Azubi legt demnächst seine Abschlussprüfung ab. Zu sehen, wie sich ein junger Mensch unter meiner Führung entwickelt und seinen Weg macht, das macht mich wirklich stolz.“

Auch persönlich hat SCHAEFER KALK ihn geprägt. „Als Schüler bin ich oft lange wach geblieben und morgens schwer aus dem Bett gekommen. Die Arbeit hat mich strukturierter und verlässlich werden lassen. Hier bin ich gewachsen – beruflich und persönlich.“

 

Mehr als nur ein Arbeitgeber

Was ihn bis heute im Unternehmen hält, ist vor allem das familiäre Umfeld. „Man fühlt sich hier wohl. Die Menschen gehen fair und respektvoll miteinander um. Die Kommunikation funktioniert, man bekommt Vertrauen geschenkt und spürt jeden Tag, das man wertgeschätzt wird.“

Für Sario ist SCHAEFER KALK deshalb weit mehr als nur ein Arbeitgeber.

Mit klaren Zielen in die Zukunft

Und die Reise ist noch lange nicht zu Ende. Zunächst steht die Meisterprüfung auf dem Plan. „Wenn ich die bestanden habe, knallen die Korken.“ Langfristig kann er sich vorstellen, noch mehr Verantwortung in der Ausbildung zu übernehmen.

„Aus dem Azubi von damals ist ein Ausbilder geworden – und meine Reise bei SCHAEFER KALK ist noch lange nicht zu Ende. Ich freue mich, auf alles, was noch kommt. “