SCHAEFER KALK mahnt – Hausfriedensbruch und Sachbeschädigungen werden zur Anzeige gebracht

Immer wieder verschaffen sich Unbefugte Zutritt zum Werksgelände in Steeden, um dort im Gemeindebruch widerrechtlich zu baden. SCHAEFER KALK überwacht den Gemeindebruch deshalb jetzt per Video und bringt jedes unbefugte Betreten zur Anzeige!

Trotz Verbotsschildern und verschlossenen Toren verschaffen sich Badewillige immer wieder unbefugt Zutritt zum Werksgelände in Steeden, um widerrechtlich im Gemeindebruch zu baden. Dabei werden Verbotsschilder missachtet, Schlösser geknackt, Zäune überklettert und leider oft auch Natur niedergetrampelt, um ans Ziel zu kommen.

Der Gemeindebruch ist ein Schutzgebiet entsprechend der Vogelschutzrichtlinie der EU und bildet zusammen mit den nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesenen Gebieten das EU-Schutzgebiet-System Natura 2000. Es ist letztendlich ein Brut- und Jagdgebiet für seltene Vogelarten, die gegenüber Menschen sehr störungsempfindlich sind.

Unabhängig davon ist der Bruch genau wie alle anderen Steinbrüche und rekultivierten Flächen Privatbesitz von SCHAEFER KALK. Zahlreiche Schilder und Zäune weisen darauf hin, dass das Betreten streng verboten ist.

„Wir schützen damit nicht nur unser Eigentum, sondern letztendlich auch die Menschen, denn die Steinbrüche und das Betriebsgelände im Allgemeinen sind potentiell gefährlich. Es besteht Absturzgefahr an den Steinbruchkannten, Steinschlaggefahr sowie die Gefahr zu ertrinken. Der Grundwassersee im Gemeindebruch ist sehr tief und unterhalb der oberen wärmeren Wasserschicht ist das Wasser kaum wärmer als 12°C. Gerät ein Schwimmer in eine kalte Zone kann das unvermittelt zu Krämpfen führen. Durch die steilen und glatten Wände am Rand kann man sich nur schwer ans Ufer retten oder festhalten.  Sprünge ins Wasser sind sehr gefährlich, da es Untiefen und Felsvorsprünge unter Wasser gibt“, so Steffen Loos, Geologe im Hause SCHAEFER KALK.

„Unsere Apelle und Hinweise auf die Gefahren reichen leider nicht aus, um den Gemeindebruch und die einzigartige Natur dort vor unbefugtem Betreten zu schützen. Wir überwachen den Bruch deshalb jetzt per Video und bringen jedes unbefugte Betreten zur Anzeige“, so eine Sprecherin des Unternehmens.