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Steinbruch Hengen

Wir werden an dieser Stelle fortlaufend über die weitere Entwicklung berichten. Sollten Sie zwischenzeitlich Fragen haben, so wenden Sie sich bitte über unsere e-mail-Adresse hengen(at)schaeferkalk.de an uns.

 

SCHAEFER KALK investiert in die Zukunft
– Planungen fur einen neuen Steinbruch im Bereich Hengen laufen an –

Die Firma SCHAEFER KALK, ein in der Region seit über 150 Jahren etabliertes Unternehmen, stellte letzte Woche die ersten Planungen für die Aufschließung eines neuen Steinbruchs vor. Dieser soll im Bereich „Hengen“ an den Gemarkungsgrenzen von Niedertiefenbach, Schupbach und Eschenau ausgewiesen werden und das Werk Steeden weitere 40 Jahre lang mit dem für den Betrieb notwendigen Kalkstein versorgen
Michael Meyer-Waluszek, Werksleiter im Werk Steeden erklärte, dass der Bereich „Hengen“ bereits seit vielen Jahren als sog. Vorrangfläche für den Kalksteinabbau im Flächennutzungsplan vorgesehen sei. Im Endausbau werde der Steinbruch eine Größe von etwa 33ha haben und an der tiefsten Stelle bis zu 100m tief sein. Dabei folge der Abbau einer von Südwest nach Nordost verlaufenden devonischen Kalksteinlinse.
Holger Drescher, Bereichsleiter Technik und Umwelt, informierte über die Notwendigkeit einer dem Steinbruch nahen Abraumhalde, um den aus der Deckschicht des Steinbruchs anfallenden Lehm und Ton sowie später das für die Kalkproduktion unverwertbare Material aufzunehmen. Die geplante Halde mit einer Größe von etwa 12 ha werde auf eine nach Süden hin abfallende Fläche aufgebracht und passe sich im Norden an das Gelände an.
Erste Gespräche mit Naturschutzverbänden und den Standortgemeinden hätten bereits stattgefunden und seien positiv verlaufen, erklärte Holger Drescher. Der Steinbruch stelle nicht nur einen Eingriff in die Natur und Landschaft dar, sondern berge auch positive Aspekte für die Entwicklung von Flora und Fauna.
Der beliebte Wanderweg zwischen Eschenau und Niedertiefenbach bleibe erhalten, notwendige landwirtschaftliche Wege würden umgelegt werden.
„Sobald alle notwendigen Gutachten vorliegen, werden voraussichtlich noch in 2017 die Genehmigungsanträge zur Erschließung des Steinbruchs an sich und zur Errichtung der Abraumhalde eingereicht“, erklärte Michael Meyer-Waluszek und stellte klar, dass der Genehmigungsprozess mindestens neun Monate in Anspruch nehmen werde. Nach Erteilung der Genehmigungen werde mit dem Aufschluss des neuen Steinbruchs begonnen. Bereits im Vorfeld würden Hecken gepflanzt, die u.a. als Sichtschutz und auch schon als erste Ausgleichsmaßnahme dienen.
Zunächst erfolgt nun allerdings der Landerwerb, wobei auch Ausgleichsflächen für die Landwirtschaft angeboten werden sollen.

Der Aufschluss des Tagebaus „Hengen“ ist zur langfristigen Unternehmens-entwicklung von SCHAEFER KALK und zur Zukunftssicherung des Standortes SCHAEFER KALK, Werk Steeden, erforderlich. Der jetzige Steinbruch „Schneelsberg“ wird voraussichtlich 2028 nach fast 40 Jahren seine endgültige Lebensdauer erreicht haben.
Der neue Steinbruch „Hengen“ soll voraussichtlich 2026 in Betrieb gehen. Während der drei Jahre, in denen beide Brüche noch aktiv sind, wird der Steinbruch „Schneelsberg“ sukzessive herunter- und der im „Hengen“ heraufgefahren. So soll eine reibungslose Versorgung des Werkes mit Bruchsteinen sicher gestellt werden.
SCHAEFER KALK will die Bevölkerung transparent und vollumfänglich informieren.
Daher findet am Donnerstag, den 09. Februar um 19:00 Uhr ein Informationsabend für alle interessierten Bürger im Bürgerhaus in Schupbach statt.